Henri Heikkinen

Der führende Hersteller von Valco Noise Cancelling Kopfhörern in Finnland, Valco Oy, teilt mit, dass das Unternehmen seine Pläne für Investitionen in Puolanka fortsetzt, trotz der politischen Streiks, die ganz Finnland durchschütteln.

Valco-Chef Raimo Valconen glaubt, dass politische oder sonstige Streiks Valco nicht betreffen, weil: "Bei uns sind die Produkte sowieso ständig ausverkauft und die Lieferzeiten eh schon so lang, dass kein Streik es überhaupt bis zu den Kunden schafft".

Valconen glaubt auch nicht, dass sich die Streiks jemals bis zu Valco ausbreiten, weil die Nachrichten über Streiks, oder über sonst irgendwas, in Puolanka immer ein bisschen später ankommen als anderswo.

„Selbst wenn der Rest der Welt stehen bleibt, bleibt Valco in Bewegung. Wir sind sicher, dass wir, wenn die anderen wieder an ihre Schreibtische zurückkehren, schon einen Schritt voraus sind und bereits nach Hause gegangen“, ergänzt Valconen begeistert. Außerdem vermutet er, dass die Mitarbeiter des Unternehmens sowieso so faul sind, dass ihr Streiken keinerlei Bedeutung hätte.

Valco Oy steht zu den Investitionen in Puolanka und sieht darin nicht nur ein Vertrauenssignal gegenüber dem regen Wirtschaftsleben von Puolanka und den nur mäßig alkoholisierten Einwohnern von Puolanka, sondern auch eine Gelegenheit, die Position des Unternehmens auf den intergalaktischen Märkten zu stärken.

Valco findet, dass die Investitionsstopps, Werksschließungen und Pleiten aller anderen Unternehmen wegen der Streiks für uns nur von Vorteil sind. So kann Valco auf dem freien Markt leichter die nötigen Leute für die Kopfhörer- und Todesstern-Fabrik in Puolanka anheuern.

„Für die Fabrik brauchen wir schließlich vier bis fünf Millionen Mitarbeiter. Erst vier Mitarbeiter, die Kopfhörer zusammenschrauben, und am Ende fünf Millionen, die den Todesstern bauen. Nach unseren Berechnungen findet sich auf dem freien Markt in den nächsten Jahren bei diesem Tempo genug Personal“, erinnert Valconen.